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Elektroinstallation

Sie planen ein Projekt mit Elektroinstallation und suchen Material?
Dann sind Sie hier genau richtig! Neben Ratgebern rund um das Thema Elektroinstallation und der Elektrotechnik bieten wir Ihnen auch Infos zum Energieverbrauch im Haushalt und zur Stromverteilung. In unserem Sortiment finden Sie alle nötigen Produkte dazu.

Elektroinstallationen sind eine grundsätzlich Sache des Elektromeisters.

Die Elektroinstallation im Haus, ist durch viele Normen und Vorschriften geregelt (vor allem bezüglich Schutz und Sicherheit). Daran muss sich jeder halten, auch Sie als Heimwerker und Betreiber. Es gibt das Produktsicherheitsgesetz für Elektrogeräte sowie DIN- und VDE-Normen für Elektrotechnik, dabei ist eine der wichtigsten Vorschriften die VDE* 0100 über Schutzmaßnahmen.

Es gibt Arbeitsschritte, die Sie in Abstimmung mit Ihrem Elektromeister selbst ausführen können. Dabei müssen alle VDE-Vorschriften beachtet werden - vor allem die nachfolgenden Installationsbereiche für elektrische Leitungen.
Für Ihre eigene Sicherheit befolgen Sie bitte die folgenden ausführlichen Sicherheitshinweise. Ausschließlich Elektromeister dürfen:

-Spannungsfreiheit gewährleisten
-Sicherungen ausschalten
-Sicherungen gegen das Wiedereinschalten durch Dritte sichern
-Installationskomponenten anschließen
-Installationen überprüfen, abnehmen und in Betrieb nehmen
-den Antrag auf Anschluss von Installationen an das Versorgungsnetz vornehmen.

Sämtliche Arbeiten an spannungsführenden Teilen dürfen nur durch hierfür qualifizierte Personen (Elektromeister) ausgeführt werden!

Installationsbereiche im Badezimmer, werden in 3 Schutzbereiche eingeteilt:

Bereich 0
...umfasst das Innere der Wanne. Hier darf eine Schutzkleinspannung von bis zu maximal 12 V verwendet werden. Die Stromquelle muss allerdings außerhalb der Bereiche 0 bis 2 angebracht sein.
Bereich 1
...umfasst die Wanne, samt ihrer fest verbundenen Umrandung mit dem Raum darüber (bis 225 cm vom Boden gemessen).
Bereich 2
...umfasst die Erweiterung von Bereich 1 um 60 cm.

In diesem Schutzbereichen gilt:
-fest installierte Warmwasserbereiter, spritzwassergeschützte Lampen und Abluftgeräte sind in den Bereichen 1 und 2 erlaubt, wenn sie dafür vorgesehen sind
-außerhalb der Bereiche 0 bis 2 dürfen Steckdosen installiert werden
-alle Stromkreise müssen mit einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung versehen sein, die nur einen Fehlerstrom von maximal 30 mA zulässt.

Hier gilt, wie auch in allen anderen Wohnräumen, alle Arbeiten an den elektrischen Anlagen dürfen generell nur vom Elektromeister ausgeführt werden.

Installationsbereiche in der Küche
Wie viele Steckdosen und Anschlüsse Sie brauchen und wo diese sein sollen, hängt von der Größe und Anordnung Ihrer Küche ab. Da Herd, Kühlschrank und Spülmaschine viel Strom ziehen, brauchen diese separate Wechselstromkreise.
Für Verlege- und Einbauhöhen der Elektrik gibt es ein paar Faustregeln. Stimmen Sie sich jedoch in jedem Fall mit Ihrem Küchenplaner ab:

-Anschlussdosen für Herd, Kühlschrank und Geschirrspüler (mit je einem eigenen Stromkreis):
30 cm über dem Bodenbelag
-Steckdosen über den Arbeitsflächen für Küchengeräte (empfohlen werden mindestens 5 Stück):
100-130 cm über dem Bodenbelag
-Anschlüsse für Arbeitsplatzbeleuchtung:
135 cm Höhe, unterhalb von Oberschränken 165 cm
-Anschluss für Dunstabzugshaube:
210-215 cm über Bodenbelag. Zu den Raumecken wird 15 cm Abstand gehalten, zur Decke 30 cm.

Installationsbereiche in Wohnräumen
Eine ungeschriebene Regel besagt, dass man Stromleitungen in der Wand 30 cm von der Decke oder dem Fußboden und 15 cm von Ecken und Fensterrahmen entfernt verlegen soll.
Steckdosen und Lichtschalter werden in einer Raumhöhe von ca. 115 cm installiert, bzw. als Verteilerdosen 30 cm über dem
Bodenbelag und 30 cm unter der Decke. Abweichungen von bis zu 15 cm sind dabei aber durchaus üblich. In barrierefreien Räumen ist die Installationshöhe gegebenenfalls niedriger.